Aktuelle Hefte


Kleiner Kreuzer „Nürnberg“

Kleiner Kreuzer „Nürnberg“

„SMS Nürnberg I“ ging als Teil des Ostasiengeschwaders des Admirals Maximilian von Spee am 8. Dezember 1914 verloren. 327 Offiziere und Mannschaften, darunter der Sohn des Admirals Maximilian von Spee, Otto von Spee, fielen, lediglich zwölf Männer wurden von den Briten aufgefischt, von denen fünf nach Ihrer Rettung noch starben. Die traditionsbewusste Marine benannte am 14. April 1916 einen vom Stapel gelaufenen Neubau nach dem in Verlust geratenen Kreuzers. Dieser wurde 1918 britische Kriegsbeute.

Heft 339

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Otto Schuharts „U 29“

Otto Schuharts „U 29“

Am 17. September 1939 stand „U 29“ im Seegebiet westlich von Irland und sichtete dort HMS „Courageous“. Die Ortungsgeräte der Zerstörer konnten das U-Boot nicht erkennen. Otto Schuhart war kein Neuling. 1929 war er in die Reichsmarine eingetreten. Seit 1936 war er am Aufbau der neuen U-Boot Waffe beteiligt. Zwei Torpedos trafen den Flugzeugträger, der innerhalb von nur 17 Minuten sank. Trotzdem überlebte die Mehrzahl der Besatzungsmitglieder. 741 Mann wurden gerettet. 519 darunter auch der Kommandant  fanden hingegen den Tod.

Heft 340

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Fluch der Karibik

Fluch der Karibik

Unser Heft zum Spielfilm
Seit Johnny Depp als Jack Sparrow in der Kinofilm-Serie „Fluch der Karibik“ über die Leinwand tänzelte, sind Piraten wieder populär. Die historischen Vorbilder hatten allerdings wenig Romantisches und Abenteuerliches an sich. Ihre wahre Geschichte ist dafür viel spannender als die Hollywood-Filme. Von 1713 bis 1718, existierte auf der Bahamas-Insel New Providence eine regelrechte „Piratenrepublik“, eine Gemeinschaft mit demokratischen Spielregeln, was im Zeitalter des Absolutismus geradezu unerhört war.

Heft 341

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„U 459“ und die übrigen U-Tanker der Kriegsmarine

„U 459“ und die übrigen U-Tanker der Kriegsmarine

Der Befehlshaber der U-Boote, Admiral Karl Dönitz, schätzte seine „Milchkühe“ als besonders wertvoll ein. Deutschland war die einzige Seemacht, der es gelang, U-Boot-Tanker zu bauen und erfolgreich einzusetzen. Sie ermöglichten den Kampfbooten ihre Einsatzzeit zu verdoppeln, mitunter auch zu verdreifachen. Letztlich war es die alliierte Funkaufklärung, welche die „U-Boot-Tanker“ zur Strecke brachten. In der ersten Jahreshälfte 1944 schaltete die alliierte Seemacht die letzten beiden U-Boot-Tanker aus.

Heft 342

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Schonerbrigg „Greif“ ex Segelschulschiff „Wilhelm Pieck

Schonerbrigg „Greif“

Die heutige „Greif“ war von 1951 bis 1990 in der DDR als Segelschulschiff „Wilhelm Pieck“ unterwegs. Zunächst wurden hier die angehenden Offiziere der DDR Handelsmarine im Rahmen der DDR Staatsjugend FDJ ausgebildet. Später kam das Schiff zur paramilitärischen Gesellschaft für Sport und Technik. 1990 wurde das Schiff von der Stadt Greifswald übernommen und 1991 in „Greif“ umbenannt.

Heft 343

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Japanischer Flugzeugträger „Hiryū

Japanischer Flugzeugträger „Hiryū

Ursprünglich sollte „Hiryū“ zusammen mit „Sōryū“ eine Schiffsklasse bilden, aber die Unzulänglichkeiten der „Sōryū“ führten dazu, dass dessen Folgebau überarbeitet wurde. „Hiryū“ war etwas breiter als „Sōryū“ und auch etwas besser mit Panzerschutz ausstaffiert. Statt 71 konnte „Hiryū“ 73 Flugzeuge mitführen. Allerdings konnten immer nur 54 einsatzbereite Maschinen an Bord genommen werden. Der Rest waren zerlegte Reservemaschinen, die ggfs. zusammengesetzt werden mussten.
 

Heft 344

Preis: EUR 6,60

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Vorschau kommende Hefte


Heinrich Wilhelm-Willenbrocks „U 96“

Heinrich Wilhelm-Willenbrocks „U 96“

wurde nach dem Krieg durch Wolfgang Petersens Film „Das Boot“ bekannt. Der Wochenschau Berichterstatter der sogenannten Propaganda-Kompanie Lothar-Günther Buchheim machte auf „U 96“ eine Fahrt mit und schrieb darüber seinen Roman „Das Boot“, der wiederum als Vorlage für seinen Film diente. sowohl Lehmann-Willenbrock als auch „U 96“ überlebten den Zweiten Weltkrieg. Später war er der erste Kapitän des deutschen Versuchs-Atom-Frachtschiffes „Otto Hahn“.


Großer Kreuzer „SMS Moltke“

Großer Kreuzer „SMS Moltke“

war das Typschiff einer neuen Schlachtkreuzerklasse zu der noch SMS „Goeben“ gehörte. SMS „Moltke“ und SMS „Stettin“ unternahmen 1912 eine Nordamerikareise. Der Schlachtkreuzer war in der ersten Kriegshälfte an allen Gefechten und Schlachten der Hochseeflotte beteiligt. 1917 unterstützte er die amphibischen Landungen im Baltikum. Der Schlachtkreuzer wurde nach Kriegsende in Scapa Flow interniert und versenkte sich dort am 21. Juni 1919 selbst.


Torpedoboot „Möwe“ 

Torpedoboot „Möwe“

war für die deutsche Marine seit den Tagen des Ersten Weltkrieges ein Traditionsname. Der Hilfskreuzer SMS „Möwe“ konnte zwei besonders erfolgreiche Kaperfahrten durchführen. Nach dem Neubau des Leichten Kreuzers „Emden“ III war das Torpedoboot „Möwe“ der zweite Neubau, den die Reichsmarine der Weimarer Republik am 4. März 1926 vom Stapel lassen konnte. Bauwerft war die Reichsmarinewerft in Wilhelmshaven. Baubeginn war der 2. Mai 1925 und am 1. Oktober 1926 konnte die Reichsmarine ihr neues Torpedoboot in Dienst nehmen.


Flotten der Kreuzfahrer

Flotten der Kreuzfahrer

Uhland dichtete, dass einst Kaiser Rotbart lobesam zum heil’gen Landge zogen kam. Die Ritter nahmen beim Dritten Kreuzzug mit Philipp II. von Frankreich und Richard Löwenherz den Seeweg nach Jerusalem. Die Hauptrolle spielten dabei die aufstrebenden italienischen Seestädte, Genua und Venedig. Um sich lästiger Konkurrenz zu entledigen und ihren Einfluss zu erweitern, lenkten die Venezianer den Vierten Kreuzzug nach Kon­stan­tinopel um: hier kam es 1204 zu dem historischen Verrat des Westens an Byzanz.


Bismarck-Komplex

Bismarck-Komplex

Das Schlachtschiff „Bismarck“ ist bis heute das bekannteste deutsche Kriegsschiff beider Weltkriege geblieben. Das ist deswegen erstaunlich, weil die Überwasserschiffe der Kriegsmarine an Zahl gering waren und die deutschen U-Boote die Hauptlast des Seekrieges trugen. Die kaiserliche Marine des Ersten Weltkrieges hatte weit mehr Großkampfschiffe. Aber dennoch ist die „Bismarck“ auch achtzig Jahre nach ihrem ersten und letzten Einsatz auch im Ausland das wohl bekannteste deutsche Schiff.


„U 124“

„U 124“

vom Typ IX B war eines der erfolgreichsten U-Boote im Zweiten Weltkrieg. Sein erster Kommandant war Georg-Wilhelm Schulz der bereits in der Reichsmarine der Weimarer Republik diente. U 124 unternahm elf Feindfahrten auf denen insgesamt 47 Schiffe mit 217.019 BRT versenkt und vier Schiffe mit 30.067 BRT beschädigt wurden. Wilhelm Schulz überlebte den Krieg und war später unternehmerisch erfolgreich tätig.