Aktuelle Hefte


Flugzeugträger CV7 USS „Wasp“

Flugzeugträger CV7 USS „Wasp“

Als die USA in den Zweiten Weltkrieg eintraten, verfügte die US-Navy über sieben Flugzeugträger. Einer von Ihnen – CV 8 USS „Hornet“ (SMS Heft Nr. 270) befand sich in der Erprobung und zwei weitere – CV 4 USS „Ranger“ und CV 7 USS „Wasp“ hatten schwerwiegende Defizite, die einen Einsatz im Pazifik gegen einen ernstzunehmenden Gegner nicht ratsam erscheinen ließen.
Nachdem CV 5 USS „Yorktown“ (SMS Heft Nr. 35) am 7. Juni 1942 in der Schlacht von Midway in Verlust geraten war und CV 2 USS „Lexington“ bereits am 8. Mai 1942 bei der Schlacht im Korallenmeer gesunken war mußte die Navy wohl oder übel Verstärkungen nach Ostasien schicken. Gleich zu Beginn des Krieges im Pazifik war CV 3 USS „Saratoga“ am 11. Januar 1942 von einem japanischen U-Boot torpediert worden. Der Träger mußte monatelang in die Werft und stand erst im August 1942 wieder zur Verfügung. Neben der nun einsatzklaren nagelneuen CV 8 „Hornet“ mußte auch CV 7 USS „Wasp“ gegen die Japaner eingesetzt werden.
An beiden Schiffen konnten die US-Amerikaner sich nicht lange erfreuen. Am 27. Oktober 1942 ging CV 8 USS „Hornet“ bei der Schlacht bei den Santa-Cruz Inseln verloren, CV 7 USS „Wasp“ war bereits am 15. September 1942 durch das japanische U-Boot „I 19“ torpediert worden und gesunken. Für einige Monate entstand eine kritische Lage für die US-Amerikaner. Aber mit dem Zulauf der CV 9 USS „Essex“ (SMS Heft Nr. 161) am 31. Dezember 1942 und ihren zahlreichen Schwesterschiffen trat eine Wende ein. Die Zeit, die den Japanern geblieben war, um die US-Flotte zu schlagen war unwiderruflich abgelaufen.
Der Name „Wasp” blieb der US-Navy erhalten. CV 18 USS „Wasp“, ein Träger der „Essex“-Klasse, nahm den Namen wieder auf. Dieser Träger kam am 24. Nov. 1943 in Dienst. Er überlebte den zweiten Weltkrieg, diente schließlich als U-Abwehr Träger und war an verschiedenen US-Weltraum Missionen als Bergungsschiff beteiligt. 1973 wurde der Träger verschrottet. Im Juli 1989 erhielt die US Navy mit LHD-1 eine neue „Wasp”. Der amphibische Hubschrauberträger ist immer noch in Dienst.

Heft 291

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„Die Römische Flotte Teil III – Die Flotte der Cäsaren“

„Die Römische Flotte Teil III – Die Flotte der Cäsaren“

manchmal entwickelt der behandelte Stoff beim Schreiben eine ungeahnte Eigendynamik. So auch hier. Aus dem geplanten Heft „Die Römische Flotte Teil III – Die Völkerwanderung“ sind nun zwei Hefte geworden. Die Fülle des Materials rechtfertigt dies. Vor Ihnen liegt nun der erste  Teil: „Die Römische Flotte Teil III – Die Flotte der Cäsaren“. Die Geschichte der römischen Flotte in den Jahren zwischen der Schlacht von Actium und dem Beginn der Völkerwanderung war keineswegs ereignislos. Tatsächlich trugen römische Schiffe die Adler der römischen Legionen in so entfernte Gegenden wie die Orkney-Inseln, auf die Krim oder in den Jemen. Es bietet sich auch die Gelegenheit, einmal etwas genauer einen Blick auf die strategische Gliederung der Flotten, ihre Schiffe und die Soldaten, die dort Dienst taten, zu werfen. Darüber hinaus werfen wir einen kurzen Blick auf die wenig bekannten Außenhandelsbeziehungen Roms, die tatsächlich zu einem großen Teil zur See stattfanden. Chronologisch zu dem in diesem Heft behandelten Zeitraum gehörende Einfälle der Goten im Schwarzen Meer und der Sachsen in Britannien werden aus thematischen Gründen im Heft „Die Römische Flotte Teil IV“ dargestellt.

Heft 292

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Minenleger Drache

Minenleger Drache

Im Ägäischen Meer befand sich die Deutsche Kriegsmarine in den Jahren 1943-44 in einer besonders schwierigen Lage. War in den davor liegenden zwei Jahren noch die Luftüberlegenheit der Achsenmächte und damit einer Überwachung der eigenen Seewege gegeben, drangen danach unter dem Schutz der Royal Air Force die britischen Motorgunboots und Zerstörer immer wieder in diesen Seeraum ein, die britisch/griechischen U-Boote waren hier stets präsent.
Eine deutsche Marine war ab 1941 aus Beuteschiffen und -Booten und mit einer zurückhaltenden italienischen Marine erst mühsam und schrittweise geschaffen worden. Eines ihrer brauchbarsten Schiffe war der erbeutete jugoslawische Wasserflugzeugtender „Zmaj“, der umgebaut als Minenleger „Drache“ in Dienst gestellt werden konnte. Von Nutzen war er auch als Convoy-Begleiter, bei Seelandungen auf den Inseln und in der U-Boot-Bekämpfung. Seine Minensperren waren eine wirkungsvolle Waffe des zur See Schwächeren.
Damit hatte sich schon der ehemalige Ordonanz-Offizier des Generals Kleemann/Rhodos, Leutnant Carl August Müller, in seiner beabsichtigten Arbeit über den Dodekanes 1941-45 beschäftigen wollen und darüber viel mit dem Verfasser diskutiert. Ein Verkehrsunfall beendete sein Leben und seine Unterlagen blieben danach unauffindbar.

Heft 293

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Forschungsschiff „Discovery“

Forschungsschiff „Discovery“

bisher hat es im deutschen Sprachraum noch keine Publikation zur „Discovery“ von 1901 gegeben. Daher entschlossen wir uns, das vorliegende Heft herauszugeben.
Diejenigen unter Ihnen, die sich für den Plastik-Modellbau von Segelschiffen interessieren, finden im Anhang einige allgemeine Informationen dazu.
Sollten Sie bei Ihrem nächsten Großbritannien-Aufenthalt die DISCOVERY besuchen wollen, finden Sie die entsprechende Adresse im englischen Vorwort. Die Vorwahl Großbritanniens ist +44.

Heft 294

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Schlachtschiff SMS „Nassau“

Schlachtschiff SMS „Nassau“

Zweimal gab es bei der deutschen Marine in der Baupolitik der Hauptkampfschiffe einen großen Schnitt. Der von Großbritannien ausgehende „Dreadnought“-Sprung machte auch in Deutschland den Bau von Großkampfschiffen erforderlich. Die in Großbritannien gehegte Hoffnung, Deutschland und die anderen Rivalen um die Seeherrschaft wären nicht in der Lage dieser Entwicklung zu folgen, trog. Rückblickend kann man den Briten nicht den Vorwurf der Naivität ersparen. Nicht nur das – von England eifersüchtig beobachtete – Deutschland bereitete die Einführung von Großkampfschiffen vor. In den USA und Japan dachte man auch daran. Genau genommen schnitten sich die Briten mit HMS „Dreadnought“ ins eigene Fleisch. Alle bisher gebauten Linienschiffe waren damit entwertet. Gerade auf diesem Feld waren die Briten bislang zahlenmäßig (er) drückend überlegen gewesen.
Statt der bisherigen – zahlenmäßig überschaubaren – Konkurrenten bot sich nun allen interessierten Mächten die Gelegenheit, sich an diesem Wettrennen zu beteiligen. In dieser Lage trat Großbritannien in den Ersten Weltkrieg ein. Konkurrent Deutschland lag danach zwar am Boden, aber die USA und Japan – zwar kriegsbeteiligt aber kaum kriegsbelastet – wuchsen den Briten als neue Rivalen heran.
Die „Nassau“-Klasse war gut durchkonstruiert und geschützt. Sie blieb bis zum letzten Kriegstag bei der Flotte. HMS „Dreadnought“ hingegen wurde schon während des Krieges „aussortiert“ und nur zum Führungsschiff veralteter Linienschiffe bestimmt.

Heft 295

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Herbert Wohlfahrt und „U 556“

U-556

Im Frühjahr 1941 versenkte die britische Marine die drei bekanntesten deutschen U-Boot Kommandanten: Günter Prien – „U 47“ (7. März 1941), Joachim Schepke – „U 100“ (17. März 1941) und Otto Kretschmer – „U 99“ (17. März 1941). Aber die Kriegsmarine verlor in diesem Jahr noch drei weitere U-Boot Asse: Fritz Julius Lemp – „U 110“ (9. Mai 1941), Herbert Wohlfahrt – „U 556“ (27. Juni 1941) und Engelbert Endrass – „U 567“ (21. Dezember 1941). Auch sie werden im Rahmen unserer Reihe gewürdigt. Die Kriegsmarine büßte 1941 außerdem „U 70“, „U 551“, „U 76“, „U 65“, „U 147“, „U 138“, „U 651“, „U 401“, „U 144“, „U 452“, „U 570“, „U 501“, „U 207“, „U 111“, „U 204“, „U 580“, „U 583“, „U 433“, U 560“, „U 95“, „U 206“, „U 208“, „U 127“, „U 557“, „U 131“, „U 434“, „U 574“, „U 541“, „U 79“ und „U 75“ ein. . Das waren 36 Boote. In späteren Jahren wurden es mehr und ab 1943 waren die Verlustraten unerträglich.
Herbert Wohlfahrt war bis zu seiner Versenkung einer der erfolgreichsten deutschen U-Boot Kommandanten. Fast hätte er den Lauf des Seekrieges schicksalhaft beeinflussen können. Als das deutsche Schlachtschiff „Bismarck“ durch einen unglücklichen Torpedotreffer manövrierunfähig wurde, stand Wohlfahrts „U 556“ in der Nähe und hätte helfen können. Aber das Boot hatte sich „verschossen“, es hatte keine Torpedos mehr.

Heft 296

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