Verlag Rudolf Stade Holtenauer
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Ausgabe Nr.208 IJN Schlachtkreuzer KONGŌ
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Schlachtkreuzer, die schnellere aber schwächer bewaffnete Variante der „normalen Großkampfschiffe, besaßen vor dem Ersten Weltkrieg außer Großbritannien und Deutschland auch Japan. Kriegsbedingt erhielt die Türkei 1914 eine solche Einheit.
Bei der japanischen Marine war der Erwerb solcher Schiffe sinnvoll, denn die großen Entfernungen im Pazifischen Ozean waren so schneller zu überwinden.
Japan erkannte frühzeitig die Schwäche dieses Typs – insbesondere die kaum geschützten britischen Entwürfe – und versuchte, dies durch zusätzliche Schutzmaßnahmen auszugleichen.
Während des Zweiten Weltkrieges erhielten die Schlachtkreuzer der „Kongo“-Klasse neue – zeitgemäße – Aufgaben. Sie sollten nun als Begleiter der schnellen Flugzeugträgergruppen auftreten und erwiesen sich so als die „Arbeitspferde“ der Flotte. Im Gegensatz zu den unter großen Mühen erbauten Superschlachtschiffen der „Yamato“-Klasse (SMS Heft Nr. 180) waren die betagten, aber immer noch sehr nützlichen Schlachtkreuzer der „Kongō“-Klasse fast bei jedem größeren Einsatz der Flotte mit von der Partie.
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