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Kaum ein Kriegsschiff der US-Marine ist im Zweiten
Weltkrieg so bekannt
geworden wie USS Enterprise. Zu einer Zeit, da die materielle
Überlegenheit der US-Amerikaner im Pazifik noch nicht spürbar
war, als die
Japaner noch ernstzunehmende Gegner waren und die USA in der Defensive
waren, bildeten die drei Schwesterschiffe USS Hornet,
USS Enterprise und
USS Yorktown das Rückgrat der Pazifikflotte.
Später, als sich der Ausgang der Kämpfe schon abzeichnete
und die Japaner
keine ernstzunehmenden Trägergruppen mehr einsetzen konnten,
dafür aber
verzweifelt auf ihre Kamikazeflieger setzten, um die Militär-
und
Wirtschaftswalze der US-Amerikaner aufzuhalten, war USS Enterprise
auch
noch Teil der ständig größer
werdenden Task-Forces, die im Pazifik und
Indischem Ozean die Japaner auf ihre Heimatinseln zurückdrängen
sollten.
Ganz bewusst wird daher hier diese Zeit des Truthahnschießens
und des
Inselspringens nur am Rande erwähnt. Der Schwerpunkt
dieser Ausgabe liegt
eher auf dem Zeitabschnitt, als USS Enterprise und ihre
Besatzung große
Leistungen gegen einen ebenbürtigen, ja zeitweilig überlegenden
Gegner zu
bestehen hatten.
Die Kriegswende trat schließlich ein, als bei
Midway und Guadalcanal die
japanische Offensive zum Stillstand kam.
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