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In Europa sind kaum Kriegsschiffe
aus der Zeit der beiden Weltkriege erhalten geblieben, während
in den USA eine größere Anzahl von Schlachtschiffen und
Flugzeugträgern als Museen vorhanden sind.
HMS Belfast"
ist die letzte Überlebende"
der einst so gewaltigen Royal Navy, die sich im Verein mit den US-Amerikanern
im Zweiten Weltkrieg gegen Japaner, Italiener und Deutsche behauptet
hat.
In den 20er und 30er Jahren ging
der internationale Trend zum Bau kleinerer Kreuzer. Insbesonders
Großbritannien förderte diese Entwicklung nach Kräften.
Das Land hatte sich mit dem Ersten Weltkrieg finanziell übernommen.
Der Sieg über das kaiserliche Deutschland war teurer geworden,
als man gedacht hatte.
Die Flottenpolitik des aufstrebenden
japanischen Kaiserreiches brachte eine Neuorientierung des Kreuzerbaus.
Die "Mogami"-Klasse
entwertete alle zuvor gebauten Kreuzer. Dieser Neubau war fast doppelt
so kampfstark wie ihre Vorgänger. Die USA und Großbritannien
mußten nachziehen. Immerhin war die Royal Navy so vernünftig,
sich mit vier Drillingstürmen zu bescheiden. Die Aufstellung
des fünften Turmes konnte wie die us-amerikanischen und
japanischen Konkurrenten zeigten nicht optimal erfolgen. Diese
Lehre aus der Zeit des Großkampfschiffes vor dem Ersten Weltkrieg
wurde beherzigt. Bei den letzten beiden Kreuzern dieser neuen Art,
HMS "Belfast"
und HMS "Edinburgh",
war erwogen worden, die Zahl der Geschütze durch Einführung
des Vierlingsturms zu steigern. Dies unterblieb schließlich
aus Terminschwierigkeiten. Aufgrund des Minentreffers in der Startphase
des Zweiten Weltkrieges wurde HMS "Belfast"
neben der Reparatur einem gründlichen Umbau unterzogen und
war danach der stärkste Kreuzer der Royal Navy.
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