 |

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges rüsteten die Streitkräfte
der USA radikal ab. Auch die meisten Schiffe der Marine waren "eingemottet",
als am 25. Juni 1950 das kommunistische Nordkorea den Süden
der koreanischen Halbinsel überfiel und fast das gesamte Land
eroberte.
Noch vor den später eintreffenden Bodentruppen waren es Marine
und Luftwaffe der südkoreanischen Verbündeten, die die
geschlagene Armee unterstützten, um auch dem Vordringen des
Kommunismus' in Südostasien Einhalt zu gebieten.
Der Korea-Krieg gilt als der "vergessene Krieg" der USA.
Zeitlich ist er zwischen dem Zweiten Weltkrieg und dem Vietnamkrieg
angesiedelt.
In den Zweiten Weltkrieg wurden die USA durch die bekannten Umstände
förmlich "hineingedrängt", da eine Kriegserklärung
innenpolitisch nicht durchsetzbar war. Der Vietnamkrieg wiederum
stellt im nachhinein für die damalige militärische Führung
der USA kein sonderliches Ruhmesblatt dar, denn es kam auf Seiten
aller Kriegsparteien sowohl zu Kriegsverbrechen als auch zu menschlichem
und militärischem Versagen, dessen Ausmaß und Brutalität
diesen Waffengang in der öffentlichen Wahrnehmung zu einem
sogenannten "schmutzigen" Krieg machten.
In Korea hingegen standen die USA ihrem Verbündeten bei, brachten
aber auch erhebliche Opfer. Im diplomatischen Sinne könnte
dieser Krieg noch heute als ein vermeintlich "gerechter"
Krieg von Seiten der USA bezeichnet werden.
CV-9 USS "Essex" war einer der 24 fertiggestellten Flugzeugträger
der Klasse, deren Namensgeber das Schiff auch war, von denen eine
große Anzahl ihre kriegerischen Spuren vor der Küste
Koreas hinterließen.
Im späteren friedlichen Apollo-Weltraumprogramm der 60er Jahre
des 20. Jahrhunderts wirkte der Träger entscheidend bei der
Bergung der zur Landung auf dem Ozean gewasserten Raumkapseln und
deren Besatzungen mit.
Fenster schliessen
|