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In dieser SMS-Ausgabe behandelt der Verfasser, Dieter Bechtold,
im Zusammenhang mit der Biographie des Kreuzers "Köln"
auch die Problematik der "K"-Kreuzer-Klasse. Mit diesen
Kriegsschiffen begann die Erneuerung der Reichsmarine der "Weimarer
Republik". Die vorher gebaute neue "Emden" entsprach
noch den I. Weltkriegs-Modellen der "Kleinen Kreuzer".
Die "Köln" als Typ der neuen Leichten Kreuzer zu
beschreiben erschien zweckmäßig, da die Schwesterschiffe
"Karlsruhe" und "Königsberg" bereits im
Norwegen-Unternehmen verloren gegangen sind.
Mit diesen Schiffsneubauten und den bald darauf folgenden Panzerschiffen
als Ersatz für die überalterten Linienschiffe gewann die
Marine ein neues Selbstbewußtsein. Sie hatte sich aber auch
mehr im Beziehungsgeflecht von Politik, Wirtschaft und Seemacht
zu bewähren. Daher wird in diesem Heft bei der Schilderung
der Auslandsreisen, Manöverteilnahmen und internationalen Verwendungen
der "Köln" stets auch auf den militärpolitischen
Hintergrund eingegangen.
Im II. Weltkrieg haben die deutschen Leichten Kreuzer aufgrund der
durch die sehr unterschiedlichen Kräftepotentiale gebotenen
Zurückhaltung der Flotte nur an wenigen Operationen teilgenommen.
Sie waren aber deshalb nicht untätig. Nach fünf Einsätzen
im Seekrieg hatte die "Köln" kurz vor Kriegsende
im Oslofjord Massenangriffe der Royal Air Force zu überstehen.
Es kommen Zeitzeugen und ehemalige Crew-Mitglieder der "Köln"
zu Wort, die auch mit seltenem und bisher unveröffentlichtem
Bildmaterial zu dieser Publikation beitrugen.
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