Ausgabe Nr.159/160 Kreuzer „Köln“ ("K"-Klasse)

In dieser SMS-Ausgabe behandelt der Verfasser, Dieter Bechtold, im Zusammenhang mit der Biographie des Kreuzers "Köln" auch die Problematik der "K"-Kreuzer-Klasse. Mit diesen Kriegsschiffen begann die Erneuerung der Reichsmarine der "Weimarer Republik". Die vorher gebaute neue "Emden" entsprach noch den I. Weltkriegs-Modellen der "Kleinen Kreuzer".
Die "Köln" als Typ der neuen Leichten Kreuzer zu beschreiben erschien zweckmäßig, da die Schwesterschiffe "Karlsruhe" und "Königsberg" bereits im Norwegen-Unternehmen verloren gegangen sind.
Mit diesen Schiffsneubauten und den bald darauf folgenden Panzerschiffen als Ersatz für die überalterten Linienschiffe gewann die Marine ein neues Selbstbewußtsein. Sie hatte sich aber auch mehr im Beziehungsgeflecht von Politik, Wirtschaft und Seemacht zu bewähren. Daher wird in diesem Heft bei der Schilderung der Auslandsreisen, Manöverteilnahmen und internationalen Verwendungen der "Köln" stets auch auf den militärpolitischen Hintergrund eingegangen.
Im II. Weltkrieg haben die deutschen Leichten Kreuzer aufgrund der durch die sehr unterschiedlichen Kräftepotentiale gebotenen Zurückhaltung der Flotte nur an wenigen Operationen teilgenommen. Sie waren aber deshalb nicht untätig. Nach fünf Einsätzen im Seekrieg hatte die "Köln" kurz vor Kriegsende im Oslofjord Massenangriffe der Royal Air Force zu überstehen.

Es kommen Zeitzeugen und ehemalige Crew-Mitglieder der "Köln" zu Wort, die auch mit seltenem und bisher unveröffentlichtem Bildmaterial zu dieser Publikation beitrugen.

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