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Raddampfer baute man in der Übergangszeit vom Großsegler
zum Motorschiff mit Schraubenantrieb. Viele kreuzten die Ozeane,
einige schrieben Geschichte, wie die "Great Eastern",
das größte Schiff seiner Zeit.
Dann waren sie von den Meeren verschwunden - aber auf den Flüssen
hatten sie immer noch ihre Berechtigung. Der minimale Tiefgang machte
sie zu optimalen Flussschiffen und die Schaufelräder ragten
auch nur knapp unter die Wasseroberfläche.
Die berühmtesten Raddampfer fuhren auf dem Mississippi/Missouri,
aber auch auf den übrigen Flussläufen der Welt waren sie
zuhause.
Heute fahren Raddampfer "nur noch" als nostalgische Fahrgastschiffe
an einigen Orten der Welt - wie zum Beispiel in Hamburg auf der
Elbe.
Die Reederei Käpitän Prüsse besitzt einen Originalnachbau
eines Mississippi-Heckschaufel-Raddampfers, die "Mississippi
Queen". Dieses Schiff hat noch einen Original-Antrieb. Es wird
also nur von seinem gewaltigen Heckrad angetrieben. Jedoch nicht
mehr mittels einer Dampfmaschine, sondern mit 1.000 PS Dieselmotoren.
Auf den 4 Decks werden heute Veranstaltungen vom Kuchentörn
bis zum Gala-Diner mit bis zu 500 Passagieren angeboten.
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