Ausgabe Nr. 153 Raddampfer „Mississippi Queen “

Raddampfer baute man in der Übergangszeit vom Großsegler zum Motorschiff mit Schraubenantrieb. Viele kreuzten die Ozeane, einige schrieben Geschichte, wie die "Great Eastern", das größte Schiff seiner Zeit.
Dann waren sie von den Meeren verschwunden - aber auf den Flüssen hatten sie immer noch ihre Berechtigung. Der minimale Tiefgang machte sie zu optimalen Flussschiffen und die Schaufelräder ragten auch nur knapp unter die Wasseroberfläche.
Die berühmtesten Raddampfer fuhren auf dem Mississippi/Missouri, aber auch auf den übrigen Flussläufen der Welt waren sie zuhause.
Heute fahren Raddampfer "nur noch" als nostalgische Fahrgastschiffe an einigen Orten der Welt - wie zum Beispiel in Hamburg auf der Elbe.
Die Reederei Käpitän Prüsse besitzt einen Originalnachbau eines Mississippi-Heckschaufel-Raddampfers, die "Mississippi Queen". Dieses Schiff hat noch einen Original-Antrieb. Es wird also nur von seinem gewaltigen Heckrad angetrieben. Jedoch nicht mehr mittels einer Dampfmaschine, sondern mit 1.000 PS Dieselmotoren. Auf den 4 Decks werden heute Veranstaltungen vom Kuchentörn bis zum Gala-Diner mit bis zu 500 Passagieren angeboten.


Fenster schliessen